Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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2. Kongress für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

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Integration und Desintegration Europas
Bonn, 19.‒22. April 2017

Die Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und der Wirtschaftshistorische Ausschuss des Vereins für Socialpolitik veranstalteten gemeinsam ihren 2. Kongress für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.

Die Tagung enthielt sowohl Beiträge zum Kernthema als auch einen offenen Teil mit Sektionen, deren Themen nicht vorgegeben waren.

Das Kernthema lautete:

„Integration und Desintegration Europas:
Wirtschafts- und Sozialhistorische Beiträge“

Die arbeitsteilige Organisation der Produktion in einem nationalstaatlich heterogenen Wirtschaftsraum kennzeichnet seit langem die Wirtschafts- und Sozialgeschichte Europas. In der Gegenwart hat sich dieses Prinzip zu einem der komparativen Vorteile des europäischen Wirtschaftsraumes entwickelt, und es war eine Triebfeder für die politische Integration. Die Tagung behandelte in einer langfristigen historischen Perspektive wirtschaftliche und soziale Kohäsions- und Adhäsionskräfte in Europa. Welche Akteure und Institutionen, welche Ereignisse und Entwicklungen haben die sozioökonomische Integration und Desintegration in Europa sowie Europas in und mit der Welt beeinflusst, befördert bzw. gebremst?

Vorgetragen wurden Beiträge im Zeitraum vom Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit, die die genannte Fragestellung aus der Perspektive von Individuen, Unternehmen, Gruppen oder Staaten untersuchten. Ebenso Fallstudien und vergleichende Beiträge.

Das Programm finden Sie HIER.


Programmkommission:

Prof. Dr. Carsten Burhop (Wien)
Prof. Dr. Gerhard Fouquet (Kiel)
Prof. Dr. Jan-Otmar Hesse (Bayreuth)
Prof. Dr. Günther Schulz (Bonn)
Prof. Dr. Mark Spoerer (Regensburg)

 

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